Memo to self: Zwischendurch immer mal wieder
ein Lebenszeichen absetzen, ganz wichtig! So lange habe ich den/die/das Blog ja selten vernachlässigt. Aber im
Real Life ist viel los, ihr kennt das und in Hamburg ist auch viel los, von Stillstand
oder gar Automation kann keine Rede sein.

Ich versuche mal ein wenig aufzuholen, was in letzter Zeit nicht verbloggt wurde:
Der 821. Hafengeburtstag Anfang Mai ist fast
gänzlich an mir vorbeigezogen, aber nach dem ebenfalls gefühlten 821. Mal und bei Nieselregen hat man da auch nicht mehr wirklich Lust
drauf, ehrlich gesagt. Trotzdem ist es ein wenig schade dass ich das geliebte Schlepperballett verpasst habe.
Es gibt ´nen neuen Job, der toll ist und für den es
viel zu tun gibt. Es gibt ´nen alten Job, dito. Und dann noch so ein groÃes ToDo
das wie ein Damoklesschwert über allem hängt und erledigt werden will.
Ãber die grandiose Aufstiegsfeier unseres
Stadtteilvereins habe ich gar nichts berichtet, das haben die lokalen und
überregionelen Medien gerne übernommen! Schade, dass das letzte Heimspiel nicht
gewonnen wurde, aber das stand dem Aufstieg in die erste Liga ja zum Glück
nicht mehr im Weg und so wurde der Kiez von tausenden von Fans bevölkert und
es war ein - zwar ziemlich kaltes und windiges - aber herzliches und lustiges
Fest auf dem Spielbudenplatz und dem ganzen Stadtteil.

Da sind wir auch schon beim nächsten Thema:
morgen ist groÃe 100jahr-Feier des FC St Pauli im Stadion mit Konzerten den
ganzen Tag lang, es wird viel Besuch geben und sicher ein tolles Jubiläum! Und hier komme ich zum eigentlichen Problem: der
Sommer geht los (nein, am Wetter merkt man es nicht, aber an den sich häufenden
Terminen am Wochenende) und an manchen Tagen fällt die Auswahl schwer und kann einen doch hier und da mal überfordern. In Hamburg ist dieses Wochenende zum ersten Mal das Elbjazz-Festival mit zum
Beispiel einem Open Air umsonst und drauÃen beim Pudel. Bugge Wesseltoft ist im Zuge dessen in
der Stadt, ein ganz wunderbarer Jazz-Musiker, den ich liebend gerne einmal live hören möchte, aber der Preis ist
mir aktuell etwas zu hoch.
Morgen feiert die Elbphilharmonie Richtfest.
Eine Elphie reicht nicht für uns alle, genau. Da könnte man auch gut hin und
mal Präsenz zeigen.
Die Klingel 3 feiert einjähriges Bestehen
(Herzlichen Glückwunsch!) mit tollem Line-Up und gleichzeitig verabschiedet
sich Sandra dort nach Indien um eine Ayurveda-Ausbildung zu absolvieren. Dann gibt es ja noch die Einladung zur
Geburtstagsparty in der Bar unten im Haus. Ã. Und heute Abend ist Haus-Party im
Plan B mit der berühmt-berüchtigten Fahrstuhl-Bar und anderen Ãberraschungen.
Soviel zu diesem Wochenende. Und was ist in der letzten Woche so passiert? Na das hier:
Am Dienstag hatte ich Besuch aus Indien und ich
habe mich sehr darüber gefreut. Anja arbeitet in Mumbai und macht gerade Urlaub
in Deutschland und fand ein wenig Zeit für einen Abstecher nach Hamburg und St
Pauli. Vielleicht schaff ich es ja dann endlich auch mal wieder nach Mumbai!
Gestern fand die erste TEDx Konferenz in
Hamburg statt, zu der ich gerne gegangen wäre, aber die Zeit hat es nicht zugelassen.
Dafür gab es ein sehr angenehmes after-TED-Treffen mit einigen Teilnehmern wo
man sich noch ein wenig austauschen konnte. Die Vorträge kann man demnächst alle hier
online nachgucken und so lässt sich das Fernbleiben einigermaÃen verschmerzen. Ein Highlight soll übrigens Herr Pöppel gewesen sein der über den "Moment" bzw. das "Jetzt" sprach. Na dann!
AuÃerdem wurde letzte Woche das erste Mal
künstliches Leben erschaffen, ein Durchbruch in der Forschung und eine eher
beängstigende Nachricht, wie ich finde. Was kommt noch? Ich mag es mir voerst lieber nicht vorstellen.
Genauso beängstigend ist das Leck ein einem Bohrloch im Golf von
Mexiko aus dem seit knapp einem Monat Ãl sprudelt und dessen verzweifelten
SchlieÃungsversuch man live und grünstichig (wie alle Katastrophen-Live-Footage) per Videoübertragung anschauen konnte. Fuck BP!
Soweit, so viel. Sicher hab ich irgendwas
vergessen aber ihr seid erstmal wieder grob im Bilde was hier los ist.
Ach ja, die Baustelle vor der Tür hat sich exorbitant erweitert und
wird immer lauter, grrr. Hier ein kleines Update:


Ich weià was ich vergessen habe: die groÃartige Poplife-Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle! Ãber die berichte ich ein anderes Mal.
Letztes Wochenende war ich übrigens im Wald und
habe die Ruhe dort genossen und mich von Vögeln meditierenderweise bezwitschern lassen, das kann ich wirklich bedingungslos empfehlen wenn man mal Ruhe vor der Stadt braucht ;-)
Vielleicht mache ich das dieses Wochenende auch
wieder. Man kann sich schlieÃlich nicht zerreiÃen und auf allen Hochzeiten
gleichzeitig tanzen. Das Wetter spielt auch nicht mit, so wie es momentan aussieht.
Erstmal gibt es jedenfalls einen kleinen Ausflug mit Roswitha, auf den ich mich freue. Stolze 39 Jahre alt ist die Dame, wie ich erst kürzlich erfahren habe.
Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende, was immer ihr tut oder nicht tut!