Un rêve de demain

Ein Traum von morgen.
Ein wunderschönes Video.
Mit ganz viel Hamburg.
Ich hatte auch ein perfektes Wochenende, so wie es eigentlich nur in Träumen ist.
Sonne, Wasser, Hamburg. Essen, trinken, einfach nur sein.
Und lächeln.
Manchmal werden Träume eben doch wahr.
Deshalb.
Gerade ist das Leben gut.

GRAVITY // UN RÊVE DE DEMAIN from Filip Piskorzynski on Vimeo.

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Hamburg im Winter

Der sich zwar mehr als Herbst präsentiert, aber was soll man machen. Doch dann war da dieser Freitag im Januar, in dem schon einmal kurz Frühling war. Aus diesem Grund und auch einfach nur so ein paar Bilder vom Kurzfrühling. Weil ich die Sonne doch so mag. Und den Hafen. Und die Elbe. Ihr wisst schon.
Vorher war Herbst.
Sometimes I stand on this street corner, doing nothing:

Dann wurde das Wetter besser, auf dem Weg zum Hafen kommt man an den halbfertigen tanzenden Türmen vorbei:

Endlich Hafenblick

Und der alte Astra-Brau-Kessel

Noch mehr Hafen

Dies ist wirklich:

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2012

Herzlich Willkommen 2012, ich habe mich sehr auf dich gefreut und bin gespannt, was du mir bringst!
Da ich gerade zu viel zu tun habe für einen Jahresrückblick und irgendwie auch nur wenig Lust dazu habe, mach ichs kurz:
Fuck you 2011! Es gab einiges Gutes, viel Schlechtes und ich bin froh dass du weg bist, leg dich gehackt.

Ich habe mir nichts konkretes vorgenommen für dieses Jahr, denn Entscheidungen werden das ganze Jahr hinweg gefällt, dazu brauche ich keine Jahreswechsel. Ein schönes Bild über das ich heute gestolpert bin, versüsst mir dennoch den Einstieg. Sind ein paar gute Motten dabei und ich freue mich, wenn sich mehr daran halten mögen.
Keep it simple, silly!

Stolen from the internet.

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Illegale Fans

Ach Deichkind, ihr seid einfach unbeschreiblich geil, Danke!
Auch aus ganz persönlichen Gründen jetzt schon einer der Lieblingstitel für 2012.

Jetzt muss ich nur noch schnell irgendwo Stehplatzkarten für Hamburg herzaubern, sitzen geht ja bei so einem Konzert mal gar nicht!

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Somebody that I used to know

Nachdem ich hier neulich schon ein eher a-typische Musikstück – an meinem Geschmack gemessen jedenfalls – gepostet habe, kommt hier sozusagen das maskuline Gegenstück dazu. Ein Song, der sich in die Gehörgänge einnistet und es sich dort ziemlich gemütlich macht. Will sagen, der geht da nicht mehr so schnell weg.
Gotye singt über etwas, das viele sicher kennen. Also die Liebe kennen ja hoffentlich wirklich jeder, aber er singt darüber wie fremd man sich nach einer innigen Beziehung werden kann.
Man geht aneinander vorbei ohne sich zu grüßen, hat keinerlei Bezugspunkte mehr zueinander, und das nach einer intensiven Beziehung und der Annahme, man sei sich nah gewesen. Doch war man es wirklich oder war es nur eine Täuschung, die auf beiden Seiten gleich stark ausgeprägt war?
Ein wunderschöner Song.

Update: Hier ein sehr schönes Cover des Songs mit fünf Menschen an einer Gitarre, toll!

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Wonderful World

Wie dankbar ich manchmal den Möglichkeiten moderner Technik bin, lässt sich schön anhand dieses Videos zeigen: Früher wären solche Aufnahmen 1. schlicht nicht möglich gewesen und 2. nur einer sehr begrenzten Zahl von Menschen zugänglich gewesen.

Wahnsinn, oder, wie schön sie ist?
Bilder aus dem All flashen mich immer wieder.

Ich habe neulich auf einem Vortrag gehört, dass es einen kollektiven Bewusstseinswechsel Ende der 60er gab, als die Menschheit zum ersten Mal Bilder aus dem All von unserem Planeten Erde gesehen hat, und diese sich kollektiv in das Bewusstsein eingeprägt haben. Astronauten berichten übereinstimmtnd, dass die Erde vom All aus wunderschön und zerbrechlich aussieht, blau, fast wie eine Perle.
Der Zugewinn an Wissen und die Bilder wären nicht möglich gewesen, ohne Forschungsdrang, Neugier, Technik und Innovationen. Bevor man ins All fliegen konnte, hatte man nur eine ungefähre Ahnung, wie unser Planet aus der Ferne aussehen könnte. Es gibt noch viele gute Gründe, neugierig zu sein und sich aus der persönlichen Komfort-Zone raus zu bewegen, und dies ist ein ganz besonders hübscher Grund, wie ich finde.

Hoffen wir, das sie lange so schön bleibt, die Erde, und tun auch was dafür.

Earth | Time Lapse View from Space, Fly Over | NASA, ISS from Michael König on Vimeo.

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Playin´ (Video) Games

Selten hat mich ein Stück Musik auf so eigenartige Weise eingenommen wie dieses. Es handelt sich zwar nicht ganz um meine Art von Musik, doch gemeinsam mit der zarten und wechselhaften Bildsprache des Videos hat es eine verstörend magische Anziehungskraft. Man kann es hundert mal anschauen/anhören und entdeckt immer noch etwas Neues.

Ganz neu ist der Song zwar nicht mehr und auch definitv nicht jedermanns Geschmack, aber von der Dame werden wir in Zukunft noch einiges hören, da bin ich ziemlich sicher. Enjoy!

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Das Leben ist ein Rumpelzirkus

Was nach Außen – in diesem Fall für das Internet und diesen Blog – so aussah, als würde in meinem Leben nichts passieren, dem standen sehr wechselhafte Monate im realen Leben gegenüber. So viele Umbrüche hat es während meines Daseins selten  gegeben, es wird (hoffentlich) länger dauern, bis ein so ereignisreiches Jahr mir erneut begegnet. Auf Einzelheiten will ich gar nicht genau eingehen, wer mich kennt, weiß was los war und ich bin froh das die emotionale Achterbahn erstmal vorbei ist. Ich habe viele neue Lebensbedingungen erlebt, gekämpft, getrauert und durchgehalten (worauf ich stolz bin).

Es gab (und gibt immer noch) unglaublich beruhigende Momente, als manche Kämpfe gewonnen wurden, aber es gab auch unschöne Situationen, aus denen ich viel gelernt habe. Freunde sind immens wichtig, sie sind der soziale Kit zum Leben und Überleben. In Krisenzeiten merkt man ziemlich schnell, wer wirklich ein Freund ist, und wer nur so tut.

Dinge, die ich aus den letzten intensiven drei Monaten lerne sind (mindestens) folgende:

1. Wenn man sich – nach reiflicher Überlegung – entschlossen hat, für etwas zu kämpfen, sollte man es auch durchhalten. Ohne wenn und aber. Bis zum Schluss. Es lohnt sich.

2. Es gibt Dinge, die sind endgültig. Endlichkeit ist etwas ziemlich trauriges. Daher sollte man seine Taten und Worte gut überlegen. Es könnte schnell zu spät sein, sich für etwas zu entschuldigen oder wieder gut machen zu wollen.

3. Es gibt Menschen, die sich nach außen als als tolerant und liberal geben, aber ihre eiskalte und häßliche Fratze zeigen, sobald ihr Ego nicht befriedigt wird. Solchen Menschen sollte man dringend (und schnell) aus demWeg gehen, ihnen alles Gute wünschen und Mitleid mit diesen armen Würstchen haben. Oder wie ein Freund sagte: Ignorant people are best ignored. There´s just too many of them.

Für mich die wichtigste Regel:

4. Hör auf dein Gefühl. Wenn du die ganze Zeit mit einem schlechten Gefühl bei einer Sache bist, tritt einen Schritt zurück. Oder zwei. Schau noch mal hin. Schau noch mal ganz genau hin was du da tust. Frag dich, ob es das ist was du wirklich willst. Und sei mutig genug, den Schritt ins Ungewisse zu gehen, wenn du dich in der Situation so gar nicht wohl fühlst, du nicht du selbst bist. Denn etwas besseres wird kommen. Etwas besseres als das schlechte Gefühl alle mal. Und wenn es nur die Freiheit ist! Denn ein bisschen mehr Rückgrat tut uns allen, allen an der Gesellschaft teilnehmenden gut.

(Umgekehrt gilt das natürlich genauso: super Gefühl bei der Sache: nicht lang fackeln: go!)

Manchmal muß man harte Zeiten durchleben, dann lernt man die guten um so mehr zu schätzen. Übersteht man die Krisen, kommt man stärker daraus hervor.  Die letzten drei Monate nach Rückkehr aus den USA waren wirklich hart, und zwischendrin sah es kurzzeitig so aus, als würde ich den Weg nicht schaffen. Aber mit lieben Menschen, deren wunderbarer Unterstützung und einem starken Willen (und einer Prise Glück) kann man eine ganze Menge verwirklichen und aushalten. Man muß eben auch einmal um Hilfe bitten. Das fällt nicht immer leicht, aber auch das kann – und sollte – man lernen.

Nach sehr zähen Wochen und Monaten fing auf einmal alles an, besser zu werden. Momentan bin ich ein glücklicher und zufriedener Mensch. Was kann es schöneres geben? Ich danke allen aus vollem Herzen, die einen Teil dazu beigetragen haben. DANKE dass es Euch gibt!

Ihr wißt wer ihr seid.

Und wenn mal wieder gar nichts ging, bin ich aus der Situation raus und habe einen Ausflug hierhin oder dorthin gemacht, Entspannung von der Krise muss auch mal sein. Ein paar warme Sommertage gab es dann doch tatsächlich zu geniessen, zum Beispiel so:

In Zukunft hoffe ich, wieder mehr Zeit und Muße für diesen Blog zu haben. Es gibt genügend Geschichten da draussen, die darauf warten, entdeckt und erzählt zu werden.

Und denkt dran, geht´s euch mal nicht so gut: Atmen nicht vergessen. Das ist der erste Schritt hin zur Beruhigung und Klarheit. Und manchmal reicht der schon.

Bis gleich*

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american diary – a catch up attempt

Why haven´t I been blogging in such a long time, what happened? To tell the truth: a lot. I have been back in Germany for almost two months now and since then time was breathtaking, many things happened and I had to rearrange some basic things in life, that´s the reason for no updates, sorry pals.
I came to the conclusion to write a blog post in english every once on a while so my beloved friends all over the world (and unknown interested readers if they like, also) may read here, as well.
For now, let me begin with the rest of the travels in the US. I will try to make it short, I could fill a whole book with the experiences. If you like to know more, you have to catch up with me in person I guess, the stories will be even more colorful. But for the written part I will have to drop some side stories here and there. And now, enjoy:

(I couldn’t make it any shorter, no way)

Lake Tahoe


After leaving  SF I went with the greyhound to Lake Tahoe, which is pretty close to being a perfect place according to natural sites: it has huge mounains that surround the great lake with according beautiful sand-beaches. So you can go snowboarding in the morning and swimming in the afternoon, which we almost did.

My friend invited me to go snow tubing with here on top of the mountains of South Lake Tahoe at Heavenly Ski Resort, I got super sunburned, only on the legs though, the rest of the body I put sunscreen on, I got a nice farmers tan, very tourist like :) I kept it for the rest of the trip and still have a little tan line.

 

Troy took me on a snowmobile ride to the top of the mountain, what a priviledge, astonishing views from up there. Too bad my hard drive ate almost all of the pics from Tahoe, so no top of the mountain impressions for you guys, they are only in my head. After that trip the snow mobile broke down, but that’s a whole different story :)

After that we went camping for a couple of days at the beautiful bay of Emerald, and hiked, barbecued, did not encounter bears, chilled, talked, friends stopped by and

 

 

 

I got to paddle off in a little blue rubber boat with some pbr and loved it. Those were truly perfect days.

 

 

 

 

Salt Lake City

After about five days I had to rush to the airport, to get to Salt Lake City with the air-bus (no, no Airbus, an air-bus, because it stopped so often ;) from Reno, via Portland/Oregon, Boise/Idahoe to SLC. Sitting on the plane for 6 hours but to the cost of 50 bucks was unbeatable, so I did it. A now good friend Raquel picked me up at the airport and we rushed to the Red Butte Garden Ampitheater to see one of my favorite Bands, CAKE, live in concert. I ordered the tickets online from germany and wasn’t sure if everything would work out. Well, it did. We arrived, got the tix, opened up a beer which Raquel brought along and 30 seconds later the band came up on stage. We made it to the point, perfect!  It was an evening with CAKE, so they opened up for themselves, it was a wonderful and long concert, we ended up dancing a lot, the sun even came out although it had been raining the whole day, and red butte garden is a beautiful, natural outside venue. Thanx everyone! (There will be a surprise coming up that relates to this band, I will let you know as soon as it’s ready…)

Later that night we went to Raquels house which is very close to the canyon and way up on the hill, again, and had an amazing sunset and  view over the city, wow! We had another home brewn beer and then I had to pull the trigger, off to bed for me.

 

 

The next day was just relaxing, hiking, exploring the canyon, dining, drinking some more of that home brewn dark beer. A few days later we went to a soccer game, as you have to know, soccer is just not so popular in the US, we saw Real Salt Lake vs DC United, the game ended up even, although SLC led for a while. But the most amazing thing I saw was a St Pauli flag in the stadium! During half time we had to go and say hi to the fans; they told me that the flag was a gift by Ian Joy who played for Real SLC for a while, did not know that, we were both excited to meet genuine FCSP fans! Btw, it was the only other flag in the stadium, what a coincidence. Or was it not? Well, it was a blast, anyways.

 

Eastbound

Some days later, Joules picked me up in SLC and we went to see her family, my old host family and then started our road trip eastwards. First we were headed to Strawberry Park for the hot springs to relax for a bit.

Usually the overnight beds at Hot Springs are booked out forever, we just gave it a try and stopped by, and good karma was already waiting for us: we got a night in a covered wagon.

 

 

 

I am speechless about the hot springs, they are located in a very unique spot, they were very relaxing, not many people are allowed in during the day, somewhat around 50, we soaked in the water for such a long time and almost got webbed hands and feet. Since we were overnight guests, we could float even at night, J. was too tired so I went in again and found myself being the only guest, no one else was there, watching the stars, floating on the water dazing of into the milky way and wondering about the satellites which you could see in the starry night flying by at a high speed rate. Except for the satellites it felt like I was in the ancient roman or greek days, you can forget about time out there pretty good. Relaxation: complete.

 

Colorado

The next destination led us into the wild of the mountains in Colorado for some days, Joules used to live there, we camped at a natural camp site in the woods just outside of town, there was almost no sign of human activity out there, except for the dirt road. The rest was just a huge forest, an ice cold river, our little blue tent, a fire place and that’s it. We camped again, ate well, had  a camp fire, some beers at night and friends stopping by, we also had some good talks about philosophy and culture. I was freezing a little bit, but Joules really enjoyed the climate.

 

The Great Divide

Some days later we headed over the Great Divide towards southern Utah. This is where the melted snow of the Rockies divides: it either flows to the great planes or to the other direction, towards California.

 

 

The Great Divide seen from above

 

 

 

 

 

Across the Great Divide – Nancy Griffith and Emmylou Harris

Road Trip

For the heck of it just some impressions from road tripping and a song we sang on the way.

Golgi Apparatus

 

Goblin Valley

Headed southbound now, we wanted to hike Goblin Valley again. We went there the first time 18 years ago and have been coming back ever since, it is a magical place. It consists of round red rock formations that have been formed by the ancient sea over 170 million years ago. One feels so small when standing there in this vast and overwhelming beauty of nature. It adjusts your little self to the point where you recognize, you´re NOT that important to the world, really don´t stress out, there’s no need for it. Not very many people know about this place and it takes a bit of an effort to get there, plus it is in the desert, you have to be well prepared when going there. We arrived in the middle of the night and camped under the clear blue desert sky. I will not even try to put in words what I felt there. This time it was the other way around: I was feeling pretty comfortable in that climate, for Joules it was just a little too hot in the desert.

 

Las Vegas

Since it’s so close, let’s go off to Vegas, baby! Visit grandma Vesta! And J.s sister in law Shelley who just moved there! Grandma is 89 years old now and when we arrived she invited us to dinner, she is just such a local after 30 years in Vegas that she almost raced some young guys down the street. It was a bit scary, but a bit funny, too.

The next day the four of us (only ladies) just relaxed inside where there’s an AC, cause outsides it was deserty hot like around 110 degree fahrenheit (which is around 41 degrees celsius). It was actually very hot, hot and dry. Whose idea was it to built this city into the desert anyways? Nonetheless, saturday was our girls night out on the Freemont and the MGM Grand, it was way fun, we partied till the morning light and took a taxi home, oh Vegas baby, you are a lot of fun. No fearing or loathing for us this time!

I even got to meet Johnny Depp ;) And no, I did not lose too much money. I even won some with Shelleys help and invested that in drinks again!

 

 

 

 

 

Sunday we were hungover and grandma laughed at us and our headaches, but we had to simply ignore that and head out of town since my flight was leaving the next morning from San Francisco again. We drove something like 10 to 12 hours straight. The area around southern SF we just drove through during dawn and only got a  glimpse of it, but it looked so beautiful, I definitely have to go back there. What a round trip.

Good Bye

Driving along we listened to a radio show that is on every night nationwide, called coast to coast am (find the link here on the right side), which is an independent radio show that reveals some not so mainstream news from all around the world and the US, I became a fan of it. Listening to it, we learned that the end of the mayan calendar is not in december 2012, which is just a very common misinterpretation that got popular. Actually, that mayan calendar ends this year on october the 28th. What happens afterwards they could just not predict. I am very curious what will happen, if anything at all. But don’t say we did not inform you!

We arrived at the airport at 6 in the morning, my plane took off at 7. We just hugged each other and said see you in a bit! Because everything else like a long good bye would have made both of us cry.
So, see you in a bit my beloved friend!!
Thank you, Joules, for making everything possible. I love you.

This ones for you:

Brown Y R Stomp

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DIY – Noisebridge und Hayes Valley Farm

Längst bin ich schon weiter gereist, es war teilweise atemlos und gab wichtigeres zu tun als zu bloggen. Dennoch versuche ich ein wenig aufzuholen und zwar mit den spannendsten Projekten zuerst:

Vorletzte Woche besuchte ich Noisebridge, ein Art FabLab fuer die Stadt, eine unabhängige, kollaborative selbstorganisierte moderne Produktionsstaette fuer alle moeglichen Dinge, eine Art Think Tank. Mich interessiert das, da es eine Initiative gibt, ein FabLab in Hamburg auf zu bauen und ich ein Fan von unabhängigen und alternativen Produktionsmethoden und -Moeglichkeiten bin.

Doch was ich dort sah übertraf meine Erwartungen: ein sehr grosser Raum, der 24/7 geöffnet ist und unzählige verschiedene Gewerke (Hackerspace, Metallwekstatt, Fotolabor, 3D-Drucker, Naehwerkstatt, Holz, undundund) beherbergt. Ich kam genau puenktlich, naemlich zum 3D-Printer Workshop, es gab eine Einfuehrung in den Makerbot, in Thingiverse, Thing-O-Matic und andere 3D-Drucker. Einer der Erfinder des Makerbots, Bre Pettis, war am selben Abend zu Gast in einer nationwide TV-Show, weshalb die Webseiten komplett ueberlastet waren.

Ausserdem gab es gerade eine Live-Schaltung zu anderen Fablabs bzw. anderen Produktionswerkstaetten in ganz Amerika, die sich vorstellten und austauschten. Da vor einigen Wochen die Maker Faire (eine Messe fuer in Eigenregie hergestellte Gueter) statt fand, und man sich weiter austauschen wollte. Hier der Link zum Makezine, eine gute Adresse zum weiterführenden Netzwerken wen das Thema DIY and more interessiert.

Beim Workshop traf ich zwei Menschen, Ken und Yuka, die dachten ich gehoere dazu, denn ich konnte ihnen einige Fragen zum Thema Produktion Lab und 3D Printing beantworten. So, wie es eben sein soll: jeder gibt das Wissen, was er hat, so gut er oder sie kann weiter. Das Motto (das einzige!) von Noisebridge ist übrigens: “Be excellent”. So I tried to be excellent!

Ich traf also diese beiden freundlichen Menschen und wir sprachen ueber Strukturen, Informations-/Wissensweitergabe und Selbstversorgung. Die beiden fragten mich, ob ich den Community Garden in San Francisco kenne. Nein, kannte ich nicht. Aber eine super Idee, genau das brauchen wir in Hamburg doch auch noch ;) Die beiden wollten mir den Garten zeigen und wir verabredeten uns fuer den naechsten Tag.

Der Community Garden Hayes Valley Farm liegt mitten in der Stadt, und ist – natürlich – auf einer Brache angelegt. Dieser Ort war ehemals eine alte Autobahnauffahrt, die bei einem Erdbeben vor Jahren einstuerzte und dann einfach so liegen bleib und vor sich hin rottete. Und nun werden dort Krauter, Obst und Gemuese angepflanzt und kostenlos an Interessierte, Freiwillige und Gemenschaftskuechen verteilt. Freiwillige dürfen gerne mithelfen. Ausserdem gibt es eine carbonfreie Tankstelle fuer elektronische Geraete, finde ich sehr praktisch:


Insgesamt waren das aeusserst interessante Begegnungen unter dem Do-It-Yourself-Spirit, und ich muss sagen – jedenfalls so wie ich das erfahre und erfahren habe – sind die DIY Ideen und Praktiken auf dieser Seite der Welt schon weiter fortgeschritten als bei usns in good old Europe. So that’s something that I can take home with me, right! Cause I like those ideas and I love to network. Let’s go!

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Update Sonntag, 17.07.2011: Gerade komme ich von meiner sonntäglichen Radtour durchs Viertel zurück und habe einen Community Garden in St. Pauli entdeckt!!! Dieser ist noch ganz frisch und besteht erst seit zwei Wochen, das ist ja fast wie bestellt! Ich freue mich sehr über diese Entdeckung, der Garten befindet sich in der großen Freiheit und ich werde dort sicher öfter vorbeischauen. Wen´s interessiert, hier ist der Link zum Gartendeck. Als ich die Entdeckung twitterte, meldete sich sofort ein Freund und wies mich auf einen weiteren Gemeinschaftsgarten im Karoviertel hin, die Keimzelle. Es ist wirklich toll zu sehen, was sich so alles  tut in Hamburg unter dem Gemeinschaftsgedanken. Ich denke, da geht in Zukunft auch noch so einiges, die Entwicklung ist in vollem Gang! Helfende Hände und Spenden sind bei solchen Projekten übrigens immer gerne gesehen ;)

Wer noch weitere Tipps hat, kann diese gerne hier in den Kommentaren posten, ansonsten halte ich selbstverständlich weiter Ausschau und werde berichten. Bis gleich!

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