Wie ich hier schon ein ums andere Mal erwähnte, mag ich ferne Sternenbilder und mache mir gerne Gedanken über das All und die Unendlichkeit und wie wir da so drin hängen in dem Ganzen. Das folgende Video macht in der zweiten Hälfte - wenn wieder reingezoomt wird auf die Erde - ein wenig schwindelig. Erstaunlich finde ich mal wieder diese kaum vorstellbaren Dimensionen. Und das einem für einige Momente wieder klar wird, wie winzig und unwichtig wir doch sind. In Relation zum Ganzen(?) gesehen jedenfalls. Tja, und was ist dieses Ganze überhaupt?
Ich schmunzele gerne über solche Videos und mir wird mal wieder klar, wie klein die Sorgen sind, die wir uns so machen. Von daher mein Rat auch an Euch: mehr lachen! Das macht hübsch und tut gut ;-)
Hat die Mitte von Altonas Altstadt allemal verdient. Und: dort geschehen schon längst viel bessere und spannendere Dinge, als ein Möbelkaufhaus uns so bieten kann. Denn auf verseuchte Daunen und Gänsekeulen von geqäulten Tieren können wir wohl alle getrost verzichten. Am Wochnenende war hier ein großartiges Event, das auf eine sehr große Resonanz gestossen ist. Es waren wohl um die tausend Menschen dort. Ich hoffe, dass der Support fürs Frappant und die Künstler weiterhin bestehen bleibt, den diese Art von Kultur in Hamburg macht einfach Spass, wie schon lange nicht mehr in Gentrification City!
Und zum Abschluss für uns alle noch ein Satz aus einem meiner Lieblings-Blogs (fuck you very much) auf den Weg:
"Sie müssen sich eines ganz klar sein: Ihre Diplomarbeit schreiben fordert EINSAMKEIT
und macht EINSAM! Eine klare äußere Struktur, die Ihnen das Arbeiten
und gleichzeitig die emotional-seelischen Grundlagen Ihres Daseins
weiterhin ermöglicht, ist deshalb äußerst wichtig: Das Verständnis
Ihrer Bezugspersonen noch vor Beginn der Arbeit erlangen, Arbeiten von
... bis ..., konsequentes Trennen von Wohnen und Arbeiten. Nochmals:
Seien Sie ein Maurer! Machen Sie jeden Werktag deutlich Schluss, sonst laufen Sie Gefahr, dass Ihre Arbeit mit Ihnen Schluss machen wird."
Eigentlich ist es noch ein bisschen zu warm für Glühwein, aber Weihnachten schert sich bekanntermassen nicht um Temperaturen und so hat am vorgestrigen Donnerstag Hamburgs geilster Weihnachtsmarkt auf St.Pauli eröffnet und wir haben Daniel und Sophie in ihrem Elbwaffel-Stand besucht und soweit unterstützt, wie wir konnten (essenstechnisch). Sehr lecker, die belgischen Waffeln übrigens! Ansonsten ist der Markt überschaubar und noch recht sauber, doch das gibt sich sicher schnell in den kommenden Tagen (reine st.paulische Erfahrungswerte). Es sind alle altbekannten Stände zugegen, auch die Holzdildoschnitzerfamilie aus dem Riesengebirge ist wieder da.
Allerdings wird der Glühwein von Jahr zu Jahr teuer. Aber was soll´s.
Und während ich versuchte, meine Gedanken zweidimensional zu sortieren, kam mir die Idee, dass es viel spannender wäre, diese in die dritte Dimension zu überführen. Ich stelle mir das vor wie einen Raum (VR), in den man gehen kann und die Gedanken und Vernetzungen in ihren verschiedenen Gewichtungen sehen (erfahren?) kann.
Es ist noch ein bisschen früh, aber lieber zu früh als auch nur einen Hauch zu spät:
Schon lange wollte ich da hin, seit es diese (Un-)Konferenz gibt. Bei der ersten habe ich sogar gebannt vorm Rechner gesessen und einige Sessions live via Web verfolgt. Auf jeden Fall habe ich mir im Nachhinein noch einiges angesehen und besonders hängen geblieben ist der Beitrag aus 2008 von Johnny und Tanja von Spreeblick, nämlich die Web Side Story. Vielleicht ist der "Vortrag" nicht ganz repräsentativ, aber ein amüsanter Einstieg in das Format ist er allemal.
Nun habe ich mir mal ein Early Bird Blogger-Ticket gesichert damit es keine Ausreden mehr für mich gibt dort nicht zu erscheinen. Ich mag diese Un-Konferenzen, es herrscht meist eine informelle aber keine unprofessionelle Atmosphäre. Ausserdem bin ich dringend der Meinung, dass die Frauenquote auf solchen Events/Konferenzen gesteigert werden muss. Nun ja, nicht muss, sondern kann bzw. sollte und ich gehe gerne hin, weil ich es gut finde und es mich in höchstem Maße interessiert, wie man Technologie, Kreativität und (Weiter-)Bidung zusammen auf eine spannende und erfolgreiche Ebene in jeder Hinsicht bringen kann. Vielleicht halte ich ja auch mal eine Session? Nun, wir werden sehen.
Das hier ist mein privates Weblog. Kontakieren kann man mich am besten per Mail:
bluebubble42 at gmail dot com
Trotz sorgfältiger Prüfung externer Links, auf die hier manchmal verwiesen wird, habe ich mit deren Inhalt rein gar nichts zu tun.
Alle Fotos, die hier erscheinenen, unterliegen meinem eigenen Copy-Right, da ich die alle selbst geschossen habe, oder sie Freunden gehören, von denen ich die Genehmigung habe. Vor Weiterverwendung bidde einfach kurz Fragen. Sollte sich doch einmal ein Fehler eingeschlichen haben oder es gibt sonst etwas zu beanstanden, wendet Euch bitte zuerst an mich, und nicht an einen Rechtsanwalt. Dafür wäre ich Euch sehr dankbar. Das macht die Welt ein Stück besser. Man muss ja auch einmal überlegen, in was für einer Welt man leben will, nicht?