Wow! Das folgende Video bzw. die darin vorkommenden Tänzer sind einfach der helle Wahnsinn. Ich war sprachlos als ich das Video sah, habe ich nicht einmal geahnt, dass es so eine Kunstform gibt. Klar, kennt man Breakdance noch von früher, aber der Tanz hat sich weiter entwickelt und zwar sowas von. Bei manchen Bewegungen verschwimmt der Blick der Realität, ich finde das wirklich faszinierend, was man mit einem Körper anstellen kann.
Ich liebe Musik und das Zitat von Nietzsche: "Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum", und wer mich kennt weià wie gerne ich tanze oder einfach zu Musik bewege, es mag der Musik durch Bewegegung Ausdruck zu verleihen. Tanzen befreit ungemein und ist eine herrliche Möglichkeit für mich dem Alltag zu entfliehen, ausserdem tut es dem Körper gut.
Aber was diese Jugns da machen, LXD - The Legion of Extraordinary Dancers, ist wirklich extraordinär. Deshalb möchte ich mein Fundstück der Woche gerne mit Euch teilen (Dank an roitsch und andere).
Viel Spass und ein schönes, langes Wochenende allerseits!
Am Wochenende gab es eine wunderbare Aktion von Caracho in Kooperation mit dem Gängeviertel, nämlich eine Konzerttour durch die Stadt, die "Tour le 3-2-1 die Stadt ist meins"!
Der Wettergott war uns erst gar nicht gnädig, denn beim Auftakt in der Schanze am Samstag Abend regnete es noch ganz ordentlich. Doch was sagt der Hamburger: gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung. Und das bisschen nasse Luft ertrugen dann alle auch gut, die Stimmung war spitze, schliesslich ist es für die gute Sache. Weiter ging es mit Soundsystem rein in den Schanzenbahnhof, direkt vor den Schnellimbiss.
Eigentlich ist eigentlich ja eigentlich ein Scheisswort!
Die Obrigkeit war auch anwesend, griff jedoch nicht ein und mit ca. 200 Leuten wurde der Bahnhof gerockt! Danach ging es in die U-Bahn, mit der besten U-Bahnfahrt ever in Hamburg (wer hat hier schon mal ein Konzi in der Bahn erlebt, na?) und weiter in die Marktstrasse 137. Mittlerweile hatte der Regengott erkannt, das er uns doch gnädig gestimmt sein kann und es blieb trocken!
In Hamburg sagt man JaJa!
Zum Abschlusskonzert im Gängeviertel waren noch ein paar Leute dazu gekommen und so tanzten schätzungsweise 300 Leuten zur Musik und für das Gängeviertel. Es war wirklich eine unvergesslich gute Aktion im Rahmen der Recht auf Stadt Aktivitäten. Und die Stimmung trägt bis in den Wochenanfang hinein, das finde ich natürlich groÃartig!
Lass uns Bambi spielen, videoüberwacht!
Nicht gut aber LAUT!
Hier, hier und hier gibt es noch Videos zu sehen, wer mag.
(Ja, so ein wenig medialer Overkill war das schon, aber wenn alle alle überwachen wird es ja auch wieder egal.)
Wer nicht dabei war ist selbst schuld! Danke, Carachos!
Ach ja, etwas anderes aber passend zum Thema: wer es nicht mitbekommen haben sollte: Vattenfall darf die angesetzte Moorburgtrasse nun doch nicht wie geplant durch den Gählerpark bauen und die Bäume dort bleiben stehen. Es sind also doch immer mal wieder Erfolge zu verzeichnen, man muss sich nur trauen etwas zu machen! Und vielen Dank an die Baumbewohner, dass sie bei diesem harten Winter dort über drei Monate ausgehalten haben. Respekt! (Eigentlich könnte dies ein eigener Beitrag sein aber dazu bin ich gerade etwas zu träge).
Neulich war ich in Berlin. Da sind ein paar tolle Sachen passiert,
was haben wir gelacht, Freunde getroffen, viel Spazieren gewesen und
endlich auch mal im angeblich besten Club der Welt gewesen. Soweit, so
richtig gut.
Erzählen möchte ich heute aber nur von der Nachhausefahrt nach Hamburg die
unglaubliche fast fünf Stunden gedauert hat. Ja, kann ja mal passieren
sagt ihr. Aber die äuÃeren Umstände waren so günstig, das es nicht hätte
passieren sollen. Es war ein Wochentag, Abends um 21 Uhr war Abfahrt,
ein angenehmer Fahrer, ein richtig schnelles Auto und nur noch ein
weiterer Mitfahrer. Es geht los. Aus der Stadt raus und schon fahren wir
ganz schnell, fast 200. Der Fahrer ist aufmerksam und sagt, wir sollen
uns melden wenn wir es als unangenehm empfinden. Alles scheint in
Ordnung, er fährt, wir reden ein wenig, ich widme mich der
Handyspeicherplatzpflege, wir kommen schnell voran, rechnen mit der
Ankunft in Hamburg in unter zwei Stunden und sind alle höchst zufrieden ob dieser Aussichten. Irgendwann fällt mir auf, das
wir nicht mehr ganz so schnell unterwegs sind und gucke nach vorne, wir
hängen hinter einem Transporter mit Ãberbreite fest....Na gut. Wie lange
denn schon? Ach, so 20 Minuten. Geht ja noch. Nach allerdings weiteren
30 Minuten bei Tempo 70 bekommt der Fahrer die Ungeduld und fasst den
Plan, an der nächsten Raststätte schnell rechts raus zu fahren und so zu
überholen. Kein ganz uncleverer Gedanke. Wir hindern ihn nicht, er soll
entscheiden. Gesagt, gefahren. Doch hoppla: hinter der Ausfahrt befindet sich eine
Baustelle, die Polizei ist auch schon da sowie der Transporter, der die aufgestaute Kolonne hinter sich passieren lässt. Ups. Na Guten Abend
allerseits biddeschön was war das denn gerade haben sie etwa versucht
hier zu überholen hier ist Schrittempo Führerschein und Fahrzeugpapiere
bitte. Wir werden etwa 20 Minten angehalten. Zum Glück hat es keine
Konsequenzen für den Fahrer und wir dürfen weiter. Ich so: Jetzt sind
wir gleich wieder hinter dem Schwerlasttransport. Reaktion Fahrer und
anderer Beifahrer: Stimmt. Mist. Keine fünf Minuten später hängen wir also
wieder dahinter fest und das Licht des gelben Sicherheitsfahrzeugs ist
äuÃerst anstrengend für die Augen (muss das wirklich sein die ganze Zeit, liebe Autobahnpolizei?). Uns
wird langweilig. Der Fahrer sagt, er fährt die nächste ab und wir
fahren Landstrasse und überholen auf diese Weise. Wir fahren also die nächste ab und kommen auf eine
weitere Autobahn. Von der keine Abfahrt abgeht, wie es scheint. Es sind
auch keine anderen Autos unterwegs. Wir fahren etwa 10 Minuten. Dann
drehen wir um. Ich so: Dann sind wir gleich wieder hinter dem
Transporter. Fahrer und anderer Beifahrer: Uh, stimmt. Wenige Minuten
später sind wir wieder hinter dem Transporter. Es fängt an zu regnen.
Wir müssen nah an Hamburg sein. Mein Akku vom Handy ist leer, es gibt
sowieso nichts mehr zu sortieren. 40 Kilometer vor Hamburg fährt der
ÃberbreitenmitwasauchimmerbeladeneLaster rechts raus. Es ist kurz vor
zwei Uhr, keine Bahn fährt jetzt mehr in der Metropole. Sach mal, kannst
Du uns noch in Richtung nach Hause bringen? Ja, klar, mach ich. Echt
netter Fahrer. Die Fahrt werden wir alle so schnell nicht vergessen. Und ein bisschen gelacht haben wir auch dabei.
Und da habe ich in Berlin ein passendes Schild zur Fahrt gefunden und
schliesse damit diesen Post ab, bitte sehr und denkt dran:
...ist einfach ein Titel, der mir zu dem gleich gebloggten spontan eingefallen ist und der ansonsten rein gar nichts damit zu tun hat. Es ist aber auch ein Spruch, über den es wert ist dann und wann einmal nachzudenken.
Gerade kam mir also ein Bild unter, welches ich exakt heute vor einem Jahr gemacht habe. Und ich wollte es immer mal teilen und habe es bis heute nicht gemacht. Also, hier bitte schön, mit einem Jahr Verspätung (ja, Dinge zu spät machen, das kann ich doch so gut!):
Das neue Jahr 2010 begrüÃte ich gemeinsam mit zwei lieben Menschen in Rotterdam. Wir wollten einfach mal raus aus unserer Stadt und in ein anderes Land, auch wenn es nur kurz sein sollte. Bereits vor Jahren (5 oder 6?) war ich einmal in Rotterdam und war begeistert von der Architektur dort, besonders in Erinnerung geblieben sind mir die gelben Kubus Häuser von Piet Blom:
Seit etwa Sommer des Jahres 2009 gibt es in diesen Kuben nun auch ein Hostel, in dem wir uns einquartierten. Angekommen am Abend des 30. Dezember befragten wir den Barkeeper nach erkundenswerten Stadtteilen. Bereits nach wenigen Minuten kamen wir auf das Thema Gentrification zu sprechen, welches wohl mittlerweile jede europäische mittel- bis groÃe Stadt erfasst hat. Ich finde es wirklich erschreckend, dass das Gespräch so schnell auf das Thema kam. Wir machten noch einen kurzen Abendspaziergang. Unser Hostel ist am Oude Haven inmitten von historischen Booten gelegen, sehr nah am Stadtzentrum. Später am Abend tranken wir in einem Jazz-Club leckeres holländisches Bier, ein weiteres im Witte-de-Aap (angeblich eine der besten Bars Europas, war aber super voll) und fanden später die Villa Kakelbont und wurden herzlichst in dieser wirklich netten Bar aufgenommen.
Am nächsten Tag machten wir einen ausgedehnten Spaziergang und stellten fest, dass es ausser dem groÃen Hafen und der Lage am Fluss weitere Parallelen gibt zwischen Hamburg und Rotterdam; erst ging es über die Willemsbrug und die Maas in den Süden der Stadt, man könnte auch sagen: Hafencity. Denn genauso sieht es dort aus; sehr neu und chic und als ob es ziemlich teuer wäre dort zu wohnen. Weiter geht es mit der S-Bahn noch tiefer in den Süden, Wilhelmsburg oder fast Harburg würde der Hamburger sagen. Dort gibt es eher wenig zu sehen auÃer vernachlässigtem Städtebau (kommt sowieso kein Tourist hin). Dann gingen wir durch den alten Maas-Tunnel zurück in die Stadt. Dort lieÃen wir uns noch ein wenig durch die Gegend treiben; ich war unter anderem mal wieder fasziniert davon, wie schlau in Holland die Radwege organisiert sind, davon können sich andere Stadtplaner wirklich was abgucken: die Radwege haben eine eigene kleine Strasse und sind getrennt von der Strasse und Fussweg. AuÃerdem mussten wir feststellen, daà die Rotterdamer doch einen gehörigen Funken Humor haben müssen, überall in der Stadt gibt es skurrile Statuen und Kunstwerke
und ein Markenzeichen der Stadt an prominenter Stelle ist ein riesiger schwarzer Zwerg mit einem Buttplug in der Hand (wer nicht weià was das ist, einfach mal googeln).
Zum Abschluss gab es noch leckere Olliebolen (groÃe heisse Schmalzkuchenkugeln). Es scheint dort eine Tradition zu sein an Silvester, diese zu essen, dazu kauften wir noch Sekt und Gläser zum späteren anstossen.
Abends gab es dann ein indisches Essen und später ging es wieder auf die Wilemsbrug, wo auch halb Rotterdam stand. Gemeinsam und mithilfe einer riesigen an einem Hochhaus illuminierten Uhr zählten wir das alte Jahr aus und das neue wurde mit einem groÃen von der Stadt gesponserten Feuerwerk sowie einer begleitenden Lichtshow auf der Erasmusbrug begrüÃt. Das war wirklich sehr schön!
Der Sekt war zwar zuckersüss und die Gläser hatten wir auch vergessen, aber das sollte das einzige gewesen sein, was auf der Reise schief ging. Später kehrten wir erneut im Kakelbont ein und wurden wiederum herzlich begrüÃt. Zum Abschluss wollten wir eigentlich in den Watt Club, der mich durch sein Konzept begeistert hat. Man kann es auf der Webseite gut nachlesen, ein nachhaltig agierender Club ist das, und sie erzeugen einen Teil der Energie durch bewegliche Platten auf dem Dancefloor. Wirklich toll, aber der Club war voll und wir kamen nicht mehr rein. Ich werde da irgendwann nochmal hin um mir das anzuschauen, wenn es nicht so voll ist. Den Abend beschlossen wir in einer Kneipe in der Innenstadt namens Voigt mit sehr freundlichen Holländern. Und alle die wir trafen, kannten Hamburg, haben da schon mal gelebt oder gearbeitet oder zumindest Freunde dort. Am nächsten Tag wurde erstmal hübsch ausgeschlafen und ein Spaziergang bei strahlendem Sonnenschein gemacht. Leider gab es keine Möglichkeit eine Hafenrundfahrt zu machen, 1. Januar eben. Wie sich herausstellte, gibt es in R-Dam allerdings Wassertaxen, die einem vom Standort (muss schon ein Anleger am Fluss sein), zu einem gewünschten anderen Standort bringen.
Man muss nur die Nummer am Pier anrufen und in wenigen Minuten ist das Taxi da. Unser Fahrer war - natürlich - mal Barkassenfahrer in Hamburg, sehr amüsant. Und: Wassertaxi fahren ist toll! Aber auch ein bisschen teuer. Zum Schluss gab es dann noch die obligatorische Windmühle zu sehen:
Der Abend endete bei einem netten Italiener und einem Lach-Anfall beim anschauen der bereits geschossenen Fotos. Den Abreisetag verbrachten wir morgens im Maritiem-Museum, was ganz in Ordnung ist für einen verregneten Tag, das Museumsschiff hingegen ist höchst interessant, es wird gezeigt, wie das Leben auf Ãberseeschiffen vor ungefähr 150 Jahren aussah. Die Kabinen und sanitären Anlagen verraten eine ganze Menge. Als krönenden Abschluss besuchten wir den Wochenmarkt und ich kaufte viel zu viel aber äuÃerst günstigen holländischen Käse und ein paar Tulpen. Hey. Es war wirklich ein herrlicher Kurzurlaub! Tschüss Rotterdam und bis bald!
Und wenn die Trends aus Holland rüberschwappen sollten können wir uns auf etwas gefasst machen, dort war in den Kneipen und Discos nämlich eine Art von Musik gerade sehr angesagt: EuroDance.
Die Beschwerden häufen sich, dass ich in letzter Zeit nicht gebloggt habe. Entschuldigung! Doch das Jahr hat mit einigen ToDos angefangen die einfach wichtiger waren als hier zu schreiben. Ich werde versuchen, in den nächsten Tagen ein wenig aufzuholen mit der Berichterstattung, immerhin ist das Jahr schon wieder 45 1/2 Tage alt!
Um es kurz zu machen: mir geht es gut, es gab und gibt viel zu tun, und der Winter nervt insofern, als dass es viel zu dunkel ist und man nicht anständig Fahrrad fahren kann.
Also wich ich gestern auf andere Fortbewegungsmittel aus; per Pedes ging es runter zum Fluss und ab auf ein Boot mit dem ich die Elbe auf und ab fuhr. Es war bitterkalt aber wunder schön. Seht selbst:
In Hamburg gibt es sogar Palmen im Schnee:
Auch die Möven arrangieren sich mit dem Wetter und frieren auf Mini-Eisschollen:
Ebenfalls gut durchgefroren gönnte ich mir zum Aufwärmen einen Cappucino und ein "Plundertierchen" (O-Ton der Bedienung) im Pudel Bistro bei herrlichem Ausblick. Sehr lecker und entspannend, nur zu empfehlen.
Auf dem Rückweg schlenderte ich über die Reeperbahn und traf in einem kleinen Imbiss zwei lange nicht gesehene Freunde, den Capitan aus Eppendorf und E. aus Horn.
Hamburg ist doch ein Dorf und wisst ihr was: ich mag das so!
Habt alle einen guten Start in die Woche und wer mag: Frohen Rosenmontag, Alaaf und Helau!
(Ich bin ja froh nicht in Köln zu sein wie heute vor einem Jahr, viiiiiel zu kalt!)
Das hier ist mein privates Weblog. Kontakieren kann man mich am besten per Mail:
bluebubble42 at gmail dot com
Trotz sorgfältiger Prüfung externer Links, auf die hier manchmal verwiesen wird, habe ich mit deren Inhalt rein gar nichts zu tun.
Alle Fotos, die hier erscheinenen, unterliegen meinem eigenen Copy-Right, da ich die alle selbst geschossen habe, oder sie Freunden gehören, von denen ich die Genehmigung habe. Vor Weiterverwendung bidde einfach kurz Fragen. Sollte sich doch einmal ein Fehler eingeschlichen haben oder es gibt sonst etwas zu beanstanden, wendet Euch bitte zuerst an mich, und nicht an einen Rechtsanwalt. Dafür wäre ich Euch sehr dankbar. Das macht die Welt ein Stück besser. Man muss ja auch einmal überlegen, in was für einer Welt man leben will, nicht?