Sonntag, 29. November 2009
"Sie müssen sich eines ganz klar sein: Ihre Diplomarbeit schreiben fordert EINSAMKEIT
und macht EINSAM! Eine klare äuÃere Struktur, die Ihnen das Arbeiten
und gleichzeitig die emotional-seelischen Grundlagen Ihres Daseins
weiterhin ermöglicht, ist deshalb äuÃerst wichtig: Das Verständnis
Ihrer Bezugspersonen noch vor Beginn der Arbeit erlangen, Arbeiten von
... bis ..., konsequentes Trennen von Wohnen und Arbeiten. Nochmals:
Seien Sie ein Maurer! Machen Sie jeden Werktag deutlich Schluss, sonst laufen Sie Gefahr, dass Ihre Arbeit mit Ihnen Schluss machen wird."
Zitiert von hier: Tipps zum schreiben einer Diplomarbeit
Bildung macht angeblich auch einsam.
Ob ich wohl sicher sein kann,
daà ich,
wenn ich nachher wiederkomme,
diesen Stuhl noch vorfinde;
ja, ob das Haus noch steht,
und der Treppenflur,
um in ihn hineinzurufen?
Ob ich wohl damit rechnen kann,
daà ich,
wenn ich umgekehrt bin,
unsere Strassenecke noch wiederfinde,
und das Schild mit unserer Hausnummer,
und ihr Fenster schräg gegenüber?
Oder ob es nicht besser ist, wenn ich hierbleibe,
mich nicht von der Stelle rühre,
und dies alles
unaufhörlich bewache?
(Klaus Holzkamp, in Das Argument 212/1995, 816)
Samstag, 28. November 2009
Eigentlich ist es noch ein bisschen zu warm für Glühwein, aber Weihnachten schert sich bekanntermassen nicht um Temperaturen und so hat am vorgestrigen Donnerstag Hamburgs geilster Weihnachtsmarkt auf St.Pauli eröffnet und wir haben Daniel und Sophie in ihrem Elbwaffel-Stand besucht und soweit unterstützt, wie wir konnten (essenstechnisch). Sehr lecker, die belgischen Waffeln übrigens! Ansonsten ist der Markt überschaubar und noch recht sauber, doch das gibt sich sicher schnell in den kommenden Tagen (reine st.paulische Erfahrungswerte). Es sind alle altbekannten Stände zugegen, auch die Holzdildoschnitzerfamilie aus dem Riesengebirge ist wieder da.
Allerdings wird der Glühwein von Jahr zu Jahr teuer. Aber was soll´s.


Hamburg wird es nicht lernen, ahne ich:

HALLOO, gehts noch? Irgendwer zu Hause?
Bitte liebe Stadtmarketingexperten und Politiker, dann zieht alle in die Hafencity, aber bleibt auch da, ja? Ist eh nicht so schön dort.
Danke.
Denn (nicht nur) ich bin der Meinung:

Freitag, 27. November 2009
Gedanken auf Papier:

Und während ich versuchte, meine Gedanken zweidimensional zu sortieren, kam mir die Idee, dass es viel spannender wäre, diese in die dritte Dimension zu überführen. Ich stelle mir das vor wie einen Raum (VR), in den man gehen kann und die Gedanken und Vernetzungen in ihren verschiedenen Gewichtungen sehen (erfahren?) kann.
Ich arbeite dran.
Dienstag, 24. November 2009
Es ist noch ein bisschen früh, aber lieber zu früh als auch nur einen Hauch zu spät:
Schon lange wollte ich da hin, seit es diese (Un-)Konferenz gibt. Bei der ersten habe ich sogar gebannt vorm Rechner gesessen und einige Sessions live via Web verfolgt. Auf jeden Fall habe ich mir im Nachhinein noch einiges angesehen und besonders hängen geblieben ist der Beitrag aus 2008 von Johnny und Tanja von Spreeblick, nämlich die Web Side Story. Vielleicht ist der "Vortrag" nicht ganz repräsentativ, aber ein amüsanter Einstieg in das Format ist er allemal.
Nun habe ich mir mal ein Early Bird Blogger-Ticket gesichert damit es keine Ausreden mehr für mich gibt dort nicht zu erscheinen. Ich mag diese Un-Konferenzen, es herrscht meist eine informelle aber keine unprofessionelle Atmosphäre. Ausserdem bin ich dringend der Meinung, dass die Frauenquote auf solchen Events/Konferenzen gesteigert werden muss. Nun ja, nicht muss, sondern kann bzw. sollte und ich gehe gerne hin, weil ich es gut finde und es mich in höchstem MaÃe interessiert, wie man Technologie, Kreativität und (Weiter-)Bidung zusammen auf eine spannende und erfolgreiche Ebene in jeder Hinsicht bringen kann. Vielleicht halte ich ja auch mal eine Session? Nun, wir werden sehen.
Sehen wir uns?
Auf der:
Re:publica, vom 14. - 16. April 2010 in Berlin.
Dienstag, 17. November 2009
Dieser Film läuft in Deutschland leider erst im nächsten Jahr an, aber ich bin jetz schon sowas von neugierig. Der könnte Lieblingsfilmpotential haben, es spielen viele Schauspieler mit die mir sehr gut gefallen und das Thema bietet genug Raum für Humor, Ironie und eine ordentliche Geschichte. Der Trailer gibt schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf
The Men Who Stare at Goats.
Sonntag, 15. November 2009
Da muss ich gut fünf Jahre alt gewesen sein. Ich habe unsere Nachbarn, die ihr Wochenendhaus neben unserem hatten aber hauptsächlich in Berlin lebten, alleine mit dem Flieger besucht. Das war vielleicht aufregend, die groÃe Stadt, eine riesige Mauer an der irgend etwas Unheimliches haftete und eine Riesen-Altbauwohnung in Dahlem. Einen Tag machten wir einen Ausflug in den Zoologischen Garten am Bahnhof Zoo. Die Eltern dachten, das wäre doch ein süsses Fotomotiv. Der junge Mann an meiner Seite ist der ehemalige Nachbarsjunge Benjamin. Ich weiss noch genau, dass wir beide ganz schön aufgeregt waren als dieses Bild gemacht wurde, immerhin hatte ich auch noch den Löwen auf dem Schoss und er nur die Löwin:

Berlin fand ich schon damals toll.
Von Benjamin habe ich seit bestimmt 20 Jahren nichts mehr gehört.
Ob er sich noch an den Tag erinnern kann?
Samstag, 14. November 2009
Habe mir gestern für die kommende schwierige Zeit einen Freund und Beschützer gekauft, einer muss ja auf mich aufpassen:
Mittwoch, 11. November 2009
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