Ja, wir sind gut angekommen. Nachdem ich die letzten 3 Tage vor der Ab- und während der Anreise fast durchgehend wach war (3 Tage wach...), habe ich mich nun ganz gut erholt.
Die Hinreise war ein wenig anstrengend, da der Flieger in London auf der Startbahn den Start abbrach, irgendwas war mit der Maschine nicht in Ordnung. Also, wieder zurück ans Gate, Maschine checken lassen. Alle mussten sitzen bleiben und die Klimaanlage wurde ausgeschaltet, weil damit auch etwas nicht stimmte. Es wurde unglaublich heiss im Flieger, und die Türen durften nicht geöffnet werden, da keine Treppe an den Türen war. Nach 4 Stunden sitzen konnten wir also erneut starten...
Irgendwan sind wir dann in Chicago angekommen, der Bruder nahm uns herzlich in Empfang.
Mit dem Mietwagen furhen wir downtown und ins Hotel, der Sears Tower (der höchste Wolkenkratzer der USA) ist unser Nachbar. Nach einem kurzen Spaziergang durch die Nachbarschaft fielen wir müde ins Bett.
Am nächsten Tag geht es dann auf den Sears Tower rauf, um sich erstmal einen Überblick zu verschaffen. Wir haben Glück mit dem Wetter, man kann recht weit gucken. Überhaupt ist das Wetter hier recht gut, ca. 28 Grad, aber auch recht schwül.
Danach wird durch die Stadt spaziert, Felix war schon einmal hier und zeigt uns ein paar Sachen, wie zum Beispiel die Bohne im Millennium Park, ein Spass zum sich drin spiegeln und ein tolles Kunstwerk:

Es wird weiter spaziert, klar, die Stadt will entdeckt werden. Was mir auffält, sind besondere Ähnlichkeiten mancher Gebäude mit der Architektur aus den Batman Filmen. Mein Bruder erzählt mir, dass Chicago auch als Vorbild dafür gedient hatte. "Chicago is Batland" sagt er.
Wir gehen weiter zur Buckingham Fountain, bekannt aus der Serie "Eine schrecklich Nette Familie". Nie hätte ich gedacht, dass ich die mal live sehe. Es ist ein ganz angenehmer Ort, in einem recht großen Park gelegen, gleich am Wasser, dem Lake Michigan, in der Windy Citiy ist es so schwül, dass wir froh sind über die Brise, die vom Wasser her weht. Man kann hier gut sitzen und schauen, im Hintergrund die Skyline wirken lassen.
Und hier kommt es, das erste klassisches Touri-Foto dieser Reise:

Auf dem Weg zum Hotel fahren wir noch mit dem Elevator-Train, der 100-jährigen S-Bahn die über der Strasse verläuft, gut bekannt aus diversen Filmen die hier spielen. Na gut, ist halt eine S-Bahn, allerdings fürchterlich laut.
Zufällig kommen wir an der größten öffentlichen Bibliothek der Welt vorbei, die mich von aussen aufgrund der Architektur sofort fasziniert hat. Heute war ich dann auch mal drin, ja, was soll ich sagen, groß halt:
Ausserdem besuchte ich das Art Institute of Chicago, um ein paar Amerikanische Klassiker zu beschauen, viel europäische Kunst war auch hier, die Ausstellung von Jeff Koons habe ich leider verpasst, dafür war ich zu spät dran.
Die Stadt war bis jetzt ganz charmant zu uns und sie gefällt mir gut, es gibt genug Platz, die Leute sind multi-kulti und freundlich, das Wetter ist gut. Aber auch Armut gibt es hier viel.
Die Preise im allgemeinen sind keineswegs so günstig, wie einem in Deutschland immer weiss gemacht wird. Die Inflationsrate hier ist heftigst, alle Preise haben ordentlich angezogen. Das mag sicher auch an den Großtadtpreisen liegen, überrascht hat es mich trotzdem (Schachtel Kippen heute: 8 Dollar).
Und wenn das so weiter geht mit dem Essen, komm ich als Tonne wieder.
Veränderungsanzeigen gibt`s weiterhin auf diesem Blog.
CU later!
a*