Freitag, 29. September 2006
Believe it or not.
I was woken up the first time today
at around nine in the morning, I know, this is not very early or so, but
considering that I went to bed at around 3 levels it out. 6 hours of sleep on my day off, not to talk
about. Why was I woken up? Some electronic music coming out of
the living room, I get up and simply shut the doors, ok, some people sitting
there, drinking beer and sparkling wine, looking kinda destroyed, I hope they
will be chilling in a little while, put on my wellnoise-earplugs and try to go
back to sleep. One hour later the music is getting
louder and louder, finally I decide that I cannot sleep anymore. I get up and tell them to turn down the
music. Oh, did we wake you up? Em, YES!
I go to the kitchen to make some coffee, some guy sitting there trying to
repair headsets, asking: Hey, what party did you just come from? (I am in my night clothes, not showered, hair not combed).
Answer: Fucking, I LIVE here. He will not speak to me afterwards, goal
accomplished. As I manage to find out, they all come from a party from a new
club in Hamburg, somewhere Eimsbüttler Strasse. The doorbell rings: ah, finally,
the neighbours, I am thinking. I am thinking wrong. More people are coming. I guess this apartment is now officially
declared the official after hour from the club I don´t know the name of. I should take entrance fee.
Get it? I don´t.
I only know that I need to get out of here and leave this place. It is eleven o´clock at this
moment, and I will be gone freakin out now for a bit... and btw, how shitty it feels to not know where to go and home is not home, I know for now.
Donnerstag, 28. September 2006
Tage mit hoher Promi-Dichte sind in
meinem Leben doch eher spärlich gesät, aber gestern war mal wieder so einer:
Kurz bei einem großen schwedischen
Möbelhaus gewesen, ja, freiwillig, schäm, und die halbe Crew von einer abendlichen Unterhaltungs-Familien-Easy-Info - Entertainment - Einrichtungssendung
mit einer dicken Tante getroffen. Ein
paar davon saßen schon mal bei mir im Wohnzimmer, aber zum Glück hat mich
keiner gesehen. Uff.
Danach vom Wunderbrunnen zum
Airport Foolsbüddel und Freunde aus Dubai von dort abgeholt, schön
sonnengebräunt und so, aber bis sie da waren, stand ich in der hässlichen
Ausgangssituation des Ankunftsbereiches und wartete nichts ahnend auf T und A,
als folgende Personen auftraten:
Sportchef vom HSV Dietmar Beiersdorfer, ins Abseits gedrängt mit seinem
silbernen Koffer-Rolli, daneben, direkt vor dem Blumenladen, hübsch oder auch weniger
hübsch arrangiert, der Fußballlehrer Thomas Doll, umringt von ca. 7
Kamerateams, und musste ganz im Zeichen seines Jobs der vorgestrigen Niederlage
seiner Jungs in Moskau den Journalisten Rede und Antwort stehen, Flutlicht in
die Fresse sag ich nur. Nie im Leben
möchte ich so einen Job haben, bidde. Aber
da ich ja St. Pauli bin, hält sich mein Mitgefühl in Grenzen. Nach 10 Minuten ist das ganze Drama abgedreht
und ich kann weiter die Mopo lesen, aus der ich erst erfahren habe wie schlecht
der HSV angeblich gespielt haben soll.
Der Flieger aus Dubai ist nun da,
unschwer an den gehäuft auftauchenden Menschen mit Turbanen und Gewändern und wichtig
aussehenden Geschäftsmännern erkennbar.
Aus dem Augenwinkel sehe ich noch den Bruder von Thomas Gottschalk
vorbeischreiten, der, der bei der Post-Werbung mitmachen darf und bei den
Gummibärchen nicht. Hat genau so eine
große Nase wie der andere.
Dann kommen T und A und wir können
endlich den Ort verlassen, aber nicht ohne noch einmal an den Riesen-Kicker(bis 12 Personen) zu
gehen, der mir vorher gar nicht aufgefallen war...
Völlig unpassend dazu eines von meinen geliebten
Rhythmus-Bildern, die ich heute zurückbekommen habe: Detail von einer Schlaufe aus Drahtgeflecht
irgendwo am Hafen. 
Montag, 25. September 2006
Stimmung!  
Auf dem Kiez, genauer gesagt in der Hein-Hoyer-Strasse, gibt’s seit einigen Wochen eine neue Kneipe, und die hat gleich zwei Namen. Es gibt ein gelbes Leuchtreklameschild, auf welchem auf der Vorderseite geschrieben steht: Hartz IV Geselligkeits-Club, und auf der Rückseite findet sich: Es nützt doch nix! Ok ok, eigentlich hat der Club/die Kneipe/das Ding ja wohl nur einen Namen, nämlich ersteren, aber wie wäre es denn wenn Manni morgens um elve zu Kalle sacht: Ey, alda, lass ma ins Nützt doch nix gehn, Bierchen trinken, is schon Frühstück rum, nützt doch eh nix.
Klingt extrem zielgruppengenau. Die corporate identity wurde hier sehr stringent umgesetzt. Bleibt einzig die Frage, was denn jetzt genau nix nützt. Dort gibt es Astra und Holsten aus der Flasche für einen Euro. Das könnte ein Renner werden, ich sages Euch. Und irgendwie finde ich diese Einstellung sehr symphatisch, und ich frage mich tatsächlich, wer bzw. was für Menschen sich hinter diesem Club verbergen. Sind es tatsächlich resignationsresistente Hartz Vierler? Wär doch super! Da wird demnächst wohl wieder eine ethnologische Stadtteilforschung fällig werden, ich halte Euch auf dem Laufenden! Schöner gehörter Satz heute, passend zum Kiez: Damen kneifen sich, Huren nehmen Rouge...
Freitag, 22. September 2006

Ich war mal segeln. In der dänischen Südsee mit diesem
Schiff. Es war wirklich schön
gewesen. Alle zwei Jahre sticht dieses
Schiff mit lauter Freunden in See. Wir
verstehen uns gut und hatten eine Menge Spaß.
Dieses Jahr konnte ich nicht dabei
sein. Aber vor 2 Jahren:
Als wir in einen deutschen Hafen
einliefen, gingen wir die Umgebung erkunden und fanden eine Schiffswerft,
die antike Schiffe restauriert. Wir
begutachteten die Schiffe und lasen die Informationstafeln. Auf einer stand beschrieben, wie die
Außenwände von Holzschiffen wasserdicht gemacht werden: „Durch das Kalfatern werden die Zwischenräume der Planken abgedichtet, und zwar
nach klassischer Technik mit Teer und Hanf.“
Das prägten wir uns genau ein und
ab diesem Zeitpunkt wurden auf dem Schiff mehrere Gehirnwindungen kalfatert. now playing: Funny van Dannen - Freundinnen müsste man sein (Clubsongs)
Mittwoch, 20. September 2006
Montagabend kurz draussen gewesen, mit Freunden getroffen
und vier Bier getrunken. Es war nicht
viel los auf der Reeperbahn, und das ist ja auch mal ganz angenehm so. Wir begaben uns in den Sommersalon, und so
sommerlich war es tatsächlich nicht mehr und wir setzten uns rein. Drinnen war auch nicht viel los, ausser einer
Horde betrunkener Männer, äh nein, tschuldigung Männer, das waren eindeutig Jungs,
die Junggesellenabschied feierten.
Konnte man genau erkennen, denn die hatten alle T-Shirts an wo drauf
stand: Junggesellenabschied 2006 oder so
ähnlich. Wahnsinnig kreativ. Wir waren die einzigen Mädels, und trotz
unserer männlichen Begleitung wurden wir ständig belagert und aufs dämlichste
angemacht. Dann die Frage um sie auf die
Palme zu bringen: Sagt mal, feiert ihr
etwa Junggesellenabschied? Buhaha. Der Bräutigam oberste Häuptling dieser
Truppe brach dann auch irgendwann schnapsbedingt vor uns zwischen den Sesseln
zusammen und lag uns zu Füssen. Sein Gefolge
musste ihn aufheben und raus tragen. Die
arme Braut. Aber vielleicht hat sie sich
ja auch mal ordentlich einen genehmigt.
Dann weiter in die Meanie Bar, mein Gott war ich da lange
nicht gewesen, und es war nichts los, kein einziger Gast, nur wir, und viel zu
laute Musik. Gut, Jacke an, raussetzten
Bierchen schlabbern. Dann kommt ein
sympatisch wirkender Mann mit Schlapphut auf uns zu und fragt, ob wir ein
Märchen hören möchten. Kurzes Nicken in
der Runde, ja, das geht klar, erzähl uns ein Märchen, Märchenonkel. Wir sollen ihm 10 Begriffe nennen, aus denen
er uns spontan eine Geschichte bastelt. Hier die 10 Begriffe:
40-Stunden-Tag Flitzpiepe Elbstrand Bierflasche Schwarm Junggesellenabschied Neandertaler Reeperbahn Hip Hop Lollipop
Und tatsächlich, er erzählte uns eine doch recht amüsante
Weise über einen einsamen Zwerg dessen Eltern nur 40-Stunden-Tage hatten
weshalb er in eine Bierflasche stieg um sich als Flaschenpost wegzuschicken,
diese am Elbstrand angespült wurde und er da alleine nicht mehr raus kam, weil er von
einem Schwarm Bienen gestochen wurde... und so weiter.
Zwischendurch wurden wir öfter unterbrochen, denn
offensichtlich gab es ein Konzert im Molotow und als dies vorbei war schwärmte
ein Schwarm aus lauter kleinen Hiphop Jungs und Mädchen aus und unterbrach uns
öfter mal und schenkte Märchenonkel ein Kaltgetränk (da er ihnen wohl auch schon
ein Märchen erzählt hatte). Er setzte
dann erneut die Geschichte an, die stets mit den Worten „Es war einmal, in
vergangener Zukunft,....“ begann.
Der Mann blieb nach der Geschichte noch ein wenig sitzen und
wir plauderten über dies und das, er erzählte ein wenig aus seinem Leben. In Erinnerung geblieben ist vor allem
dies: er bezeichnet sich selbst als
schwulen, katholischen Punker. Und da
gäbe es eine Menge Konfliktpotential. Oh
ja!
Schliesslich verabschiedete er sich und wir wollten doch
noch seinen Namen erhaschen, er ging mit den Worten:
Ich bin Der Don.
Na dann, wir sehen uns in der vergangenen Zukunft!
(Wer das Wort „Flitzpiepe“ am originellsten erklärt, gewinnt
einen HipHop Sampler!)
Montag, 18. September 2006
...just like Garfield. No lasagna today, but pizza. Why can´t one just eat Mondays? No,
seriously. Why the hell do Mondays often
turn out to be such a mess? There cannot
be such thing as a Monday-God, and if yes, he must be a very moody one, maybe
he hates his job also. I hope time will never accidentaly stop on days like
these.
But why, what happened today? The
freaking doorbell won´t stop ringin while I´m trying to work, the phone should
ring but it says nothin, havin trouble at the other work, they won´t let me when
I wan´t but when they want(xmas and new year...), got really bad pictures today
back from the store, way too expensive, and on top of that way to much work at
home. I needed a day with 40 hours or
so. Plus, the weather sucks today. My fingers freaking go numb while hitting
the keyboard. I have a car for 10 days
and it looks like I will not find time to use it. Is there a law saying after a
good day has to follow a bad one? And vice versa? Last I hope, former not.
So actually, nothin bad happend, but
the sum is worth more as the value of the single events. Freak Out! (btw: anyone who comes up with pity
now or in the comments will be killed immediately)
Oh, but something funny to lighten
up already: I found this interesting abstract on the bad f*$% word on the
internet, which I will link here, because I think its interesting. And funny. click.
Now playing: Slightly Stoopid - Closer To The
Sun
Samstag, 16. September 2006
Heute 2 Versuche von Konversation mit Mitbewohni gehabt:
1.Versuch
Icke: Sehen wir uns noch bevor Du abhaust?
Er: Was? Wann?
Jetzt?
Icke: Na, ich geh
jetzt einkaufen und wollte fragen ob wir uns noch sehen bevor du gehst?
Er: Der J.
sitzt an der Alster und angelt.
Icke: ??? Ok,
Schüss.
2. Versuch
Er: Weißt du wo
die Deutsche Botschaft hier in Hamburg ist?
Icke: Deutsche
Botschaft? Hä?
Er: Na, da sitzt
der J. doch und angelt, da wollt ich hin.
Icke: Ach so, er
sagt das wär irgendwo am Feenteich. Also
am Ostufer der Alster.
Er: Ah, also nicht
Richtung Mundsburg, sondern dann in die andere Richtung. Danke.
(Anm. d.
Red.: Mundsburg liegt eindeutig am Ostufer d. Alster)
Icke: Öh, ja,
genau. Viel Spass denn.
Ein schlauer Mensch sagte einmal:
Man kann nicht nicht-kommunizieren. (P. Watzlawick).
Aber ich finde, das war schon ziemlich nah dran.
Freitag, 15. September 2006
Was für ein herrliches Wetter da draußen! Jeder der nicht wenigstens täglich etwas Zeit
draußen verbringt sollte bestraft werden.
Aber das ist wohl schon Strafe genug...
Heute an der Uni gewesen und beim Essen einen verrückten „Professor“
getroffen, der sich zu mir setzte. Ihn
sehe ich ständig und seit Jahren schon an der Uni herumrennen, er hat mir schon
einmal seine Visitenkarte gegeben als er mich um Geld bat vor einger Zeit, und
nun freute ich mich dass er sich zu mir setzt und ich ihn fragen kann,
was er hier so treibt. Meine Interviewergebnisse:
Er ist etwa Ende 40 und kommt ursprünglich aus Indonesien, nun ist er seit 18
Jahren in Hamburg und forscht. Aber
nicht nur hier, in ganz Europa! Was
forschen Sie denn so? Na alles, ich führe
komplizierte Gespräche mit Professoren aus aller Welt, mit den Philosophen,
Medizinern und Juristen. Ja, und was
genau erforschen sie jetzt? Alles, alles
was neu ist, was wichtig ist, was interessant ist, was anders, was spannend und
notwendig ist. Aha. Und davon kann man leben? Ja, ich kann davon
leben, zum Glück. Und haben sie hier ein
Büro? Jaa, im Moment habe ich hier
keins, aber ich sitze in der Stabi, oder in der Mensa, oder im Rechtshaus. Ich habe ein Büro in Pinneberg und in Rissen
beantragt. Ah so. Auf seiner Visitenkarte - er hat sie mir noch einmal gegeben - steht : Private Professor in Bio-Electronics, Int´l World Licenser. Intelligence Terminal. Inventor on Emergency-Expresses. Der Mann kommt mir suspekt vor.
Und dann fragt er mich wo ich her komme und was ich mache
und ob ich weiß wo Herr Leibnitz, Herr Röntgen und noch irgendsoein Philosoph
geboren worden sind. Nö, weiß ich nicht. Warum ich dann studieren würde. Hm, gute Frage. Aber muss man solche Lebenseckdaten von
historischen Personen echt aus dem Effeff kennen? Und dann noch als Pädagoge? Nein, nicht wirklich.
Aber ein lustiges Kerlchen war er doch, und wir beide
mussten nicht allein essen.
Dann wollte ich gehen und treff noch Seldi. Also bleib ich und platze ess einen Milchreis
und quatsch mit ihm. Draußen ist das
Festival der Kulturen bereits im Gange.
Apropos: Was ist eigentlich schon wieder los das ganze
Wochenende in HH? MUSS das immer so viel
sein hier? Da macht sich doch irgendwann
Freizeitstress breit! Die Wochenend-Events(bitte bei Bedarf ergänzen):
- Festival der Kulturen (Uni)
- China Kultur Festival - China Time 2006 (Binnenalster/Rest der Republik) - Reeperbahnfestival (sündige Meile) Sorry, das ist erst nächste Woche.
- Lange Nacht der Museen (Museen)
- Wohlwillstrassenfest (w.strasse)
- St.Pauli vs. Leverkusen II (nebenan)
- 25 Jahre Hafenstrasse (ebenda)
- Willys Umzug (von hier nach da)
- Wohnungsbesichtigung (Pauli) - Cirkus Krone auf dem Heiligengeistfeld (Feld des eiligen Geists)
Mit Sicherheit hab ich was vergessen.
Ok, wer hat Zeit und kommt mit?
Ich bin dann mal eben weg!
Nachtrag Der Kicker ist wieder da! Der Kicker ist wieder da! Der Kicker ist wieder da! Der Kicker ist wieder da!Der Kicker ist wieder da!Der Kicker ist wieder da!Der Kicker ist wieder da!Der Kicker ist wieder da!Der Kicker ist wieder da!Der Kicker ist wieder da! 4 Monate war er bei Maqua Ich weiss was ich heute abend mache!
"Aint Got Time" vollständig lesen
Donnerstag, 14. September 2006

Good morning world! A new blog is born, and I say happy birthday und alles Gute! Wer immer hier vorbeispaziert, sei herzlich willkommen, mag ein wenig verweilen, vielleicht über das ein oder andere schmunzeln und nach belieben weiterziehen. Hier wird es Dinge zu lesen und sehen geben, über mich, über Euch?, aus aller Welt und aus St. Pauli, von hier und dort. Lasst Euch überraschen und überrascht mich! Viel Spass beim Lesen und Schauen!
Man sieht sich!
(und nochmal vielen Dank an MaTThias, ohne den es dies hier nicht geben würde!)
|